Quelle: Frankfurter Neue Presse online - 03.06.09
Die Personalplanungen des Doublegewinners aus für die nächste Saison gestalten sich recht zäh.
Frankfurt. An diese Zeremonie kann man sich gewöhnen. Die Treppen hinauf zum historischen Clubhaus an der heimischen Feldgerichtstraße und dann die Siegestrophäe entgegennehmen. Erst die Meisterschaft, nun der Cup – binnen einer Woche räumten die Rugger des SC 80 Frankfurt alles ab, was es zu holen gibt. Daran konnte der TSV Handschuhsheim noch am wenigsten etwas ändern, der im Pokalendspiel chancenlos mit 24:56 unterlag.
SC 80-Teammanager Ulrich Byszio bastelt derweil schon fleißig am neuen Kader. Die Juniorenauswahl-spieler Rico Schomacker (RU Hohen Neuendorf) und Timo Vollenkemper (Wiedenbrücker TV) wechseln voraussichtlich zu den «80ern». Kontakte zu dem kenianischen Siebener-Nationalspieler Victor Oduor hätten sich jedoch nicht konkretisiert, so Byszio. Andererseits steht auch noch nicht fest, dass Russel Kupa zum ambitionierten Regionalligisten Karlsruher SV geht. Ein Verbleib des Matchwinners vom DM-Finale gegen den Heidelberger RK (11:8) in Frankfurt sei nicht ausgeschlossen. Das Personalkarussell wird spätestens nach der Siebener-DM am 20. und 21. Juni in Heusenstamm so richtig Fahrt aufnehmen.
In der neuen Saison möchte Byszio, der Architekt der Erfolge des sechsfachen deutschen Meisters, mit acht Profis und 26 einheimischen Ruggern an den Start gehen, um sich zumindest für die Playoffs zu qualifizieren. Spieler wie Alex Berwing, Jakob Hornbach, Julian Hoss, Janis Läpple, Xabier Montero, Erik Podzuweit, Jakob Schäfer und Paul Schieler werden sich bald auf höhere Aufgaben einstellen. Sie gehören zum Stamm, der die «Zweite» des SC 80 zum Zweitliga-Titel führte. fri
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